Sonntag, März 09, 2014

"Qualitätsoffensive" für den Berliner Taxiverkehr?

Die Konkurrenz unter den 18.000 Taxis in Berlin ist gnadenlos, die Bezahlung der Taxifahrer wird immer schlechter, weshalb sich einige mit Kundenabzocke behelfen. Unnötige Umwege sind noch die mildere Variante, während im vergangenen Monat ein 48-jähriger Taxifahrer verurteilt wurde, dem allein für das Jahr 2012 vierzehn Fälle von Abrechnungsbetrug zur Last gelegt werden konnten. So hatte er einem Touristen für eine etwa 10 Kilometer lange Beförderung stolze 296 € berechnet. Nun soll das angeschlagene Vertrauen der Taxikunden repariert werden, indem sich Taxis an der Frontscheibe mit einem "Qualitätssiegel" aufhübschen dürfen, deren Taxifahrer an einer freiwilligen Schulung teilgenommen haben. Die Schulung ist zwar nahezu kostenlos, aber dürfte unsinnig sein, denn wer sich sein schlechtes Gehalt durch Abzocke verbessern will, wird das dann eben auch inklusive "Qualitätssiegel" tun. Es hilft dann vermutlich eher, wenn sich die Kunden einer Smartpone-App bedienen, die ihnen die voraussichtlichen Kosten ausweist. - Das gibt es, aber leider habe ich keine eigenen Erfahrungen.

Sonntag, Februar 09, 2014

Inserat: Kleines Mietshaus in Berlin-Mitte zu verkaufen

Teilmodernisierter Altbau mit ca. 480 m2 in der Zehdenicker Straße, PLZ 10119 Berlin Mitte, von Erbengemeinschaft provisionsfrei zu verkaufen.

Spezielle Angebotsseite siehe www.Haus3.de
+++Inserat+++

Dienstag, Januar 14, 2014

Flughafen Tempelhof: Knappes Ergebnis zum Volksbegehren

(martin) 233.000 Unterschriften wurden bis zur Deadline gestern, 13.01.2014, eingereicht. Nötig für ein erfolgreiches Volksbegehren zur Herbeiführung eines Volksentscheides zur Zukunft des Tempelhofer Feldes sind knapp 174.000 gültige Unterschriften. Abzüglich der ungültigen Stimmabgaben (meist um 20%) gibt es damit eine knappe Chance für einen Volksentscheid. Das endgültige Ergebnis soll am 27.01.2014 feststehen.

Sonntag, November 10, 2013

Dauerleerstand von Wohnungen in Berlin

Dieser riesige Gebäudekomplex inmitten Berlins Osten kann nur "Volkseigentum" gewesen sein. Zu welchem Preis und zu welchen sonstigen Konditionen wurde verkauft? "Datenschutz"? Oder war es egal, was da passiert?
Interessant wäre ein jedermann öffentliches Leerstandsverzeichnis = "länger als ein Jahr". Und auch ein Industriebrachen-Verzeichnis, denn sie dürfen in infrastrukturell teuersten Lagen nicht endlos lange bodenspekulativen Hoffnungen vorbehalten sein. - Stattdessen wurden gerade erst wieder in Berlin-Pankow massenweise Kleingärten platt gemacht, obgleich infrastrukturell schlechter erschlossen und Verlust von Naherholung vieler Großstädter.